So ein buntes Durcheinander hat unser ehrwürdiger Dressurplatz sicherlich noch nie erlebt - bei strahlendem Sonnenwetter trafen sich am Sonntag 06.05.18 einige unserer Mitglieder zu einem Event ganz anderer Art. Auf 50m Länge entstanden mit viel Fantasie die unterschiedlichsten GHP Hindernisse. Und egal ob "alter Hase" oder GHP Neuling - die Zwei- und Vierbeiner hatten ihren Spaß und fanden manche neue Herausforderung.

 Zu Anfang war aber erst mal Teamwork und zupacken angesagt bis die so unterschiedlichen Stationen endlich standen. Der Fantasie war dabei (kaum) eine Grenze gesetzt - solange die Sicherheit von Reiter oder Führer nicht gefährdet wurde.
Das Ergebnis war ein bunter Parcours mit den unterschiedlichsten Anforderungen. Astrids Welshponies zeigten mit den Kindern in der Praxis, wie einfach so etwas aussehen kann.


Im "Labyrinth" und "Rückwärts einparken" waren Präzision und Konzentration gefragt. Alle Stationen wurden zunächst besprochen und an Beispielen gezeigt. Es gab Tipps, wie man mit unerfahrenen Pferden anfängt und mit Schrecksituationen umgeht. Die Tendenz war immer: Ruhe, mit Einfachem anfangen und nach und nach steigern. Während die erfahrenen Pferde und Führer die Stationen vorgeführt haben, konnten die "Neulinge" erst mal vom sicheren Rand aus zusehen und feststellen, dass das ganze Treiben anscheinend gar nicht so schlimm ist. Wie gut das funktioniert zeigte sich dann kurze Zeit später beim Wechsel der beiden Gruppen. Zuerst noch etwas zögernd, dann aber schnell immer sicherer eroberten Führer und Pferde auch der "Neulinge" Station für Station.

Coole Profis wie "Broker" gingen unbeeindruckt überall durch und zeigten anschließend auch unter dem Reiter, wie so etwas ideal aussehen sollte. Plane, Engpässe und Flattertor zeigten sich als viel einfacher als erwartet. Der Gehorsamssprung war wohl eher für die Führer eine Überwindung - die Pferde blieben trotz quietschbunter Hüpfpferde darunter sehr gelassen. Dafür war das unter einem hochgespannten Tuch durchgehen für manche Pferde eine unerwartet hohe Herausforderung. Aber - letztendlich gingen alle mit ihren Führern vertrauensvoll drunter durch. Die sonst üblichen Schreckgespenster - Regenschirme und Flaggen - waren danach nur noch Kinderkram :-)

Zum Schluß waren sich alle einig: das machen wir bestimmt bald wieder einmal!

Und hier noch ein paar Impressionen aus den ersten Bildern (Fotos: Tanja Stampfer, Svenja Schwille, Astrid Schwillle)